Diese Website informiert über labordiagnostische Leistungen. Die dargestellten Analysen sind keine Therapie und ersetzen nicht die ärztliche Diagnose und Behandlung. Medizinische Entscheidungen trifft ausschießlich Ihr behandelnder Arzt.
Entdecken Sie die Zukunft der personalisierte krebsdiagnostik und maßgeschneiderte diagnostik / individualisierte krebsdiagnostik! Unsere personalisierte tumordiagnostik oder personalisierte krebstherapie analysiert die einzigartige genetische Signatur Ihres Tumors für eine maßgeschneiderte Behandlung für Ihre präzisionsdiagnostik tumor.
Mit individualisierte krebsdiagnostik gehen wir weit über Standard-Tests hinaus. Unsere präzisionsdiagnostik krebs Verfahren ermöglichen eine personalisierte krebstherapie, die genau auf Ihre biologischen Besonderheiten abgestimmt ist. Die individualisierte tumordiagnostik bildet die Grundlage für Ihre erfolgreiche Heilung.
Durch präzisionsdiagnostik tumor Methoden und maßgeschneiderte diagnostik erhalten Sie eine personalisierte tumortherapie, die Ihre individuellen Chancen maximiert. Unsere individuelle diagnostik ist der Schlüssel zu Ihrer optimalen Behandlungsstrategie.
Unsere Laborleistungen umfassen die Analyse der genetischen und molekularen Eigenschaften von Tumorgewebe bzw. zirkulierenden Tumorzellen. Diese Untersuchungen können behandelnden Ärzten zusätzliche Informationen für Therapieentscheidungen liefern.
Die molekulare Diagnostik untersucht die individuelle genetische Signatur eines Tumors und kann Hinweise auf mögliche Therapieansätze geben.
WARUM PERSONALISIERUNG Wichtig IST?
Tumore verhalten sich wie adaptive komplexe Systeme
- Sie können alternative Stoffwechselwege nutzen, wenn ein Hauptweg blockiert wird
- Sie können aktive Entgiftungsmechanismen gegen Medikamente entwickeln
- Sie können ihre molekularen Eigenschaften unter der Therapie verändern
- Sie kommunizieren mit ihrer Umgebung (Tumormikromilieu)
Leitlinien & Personalisierte Therapie
Maßgeschneiderte Diagnostik
Leitlinien heißt, dass alle Patienten mit z.B. Magenkrebs nach den gleichen Vorgaben behandelt werden. Vereinfacht könnte man das als „Gießkannenprinzip“ bezeichnen. Schaut man sich aber mit den heute verfügbaren Methoden der Molekularbiologie und Biochemie die Magenkrebstumore genauer an, so sieht man, dass keiner dieser Tumore mit einem anderen aus dieser Gruppe identisch ist. Daraus ergibt sich zwangsläufig die Forderung nach einer individuellen personalisierten Therapie. Das bedeutet, dass man mit den modernen Methoden der Molekularbiologie die vom Tumor individuell genutzten Signal- und Stoffwechselwege ergründet und hier Zielstrukturen findet, die mit zugelassenen Medikamenten blockiert werden können.
Man sucht also nach der Achillesferse des Tumors.
Im Rahmen einer individualisierten Therapie können dann bestimmte Zielstrukturen angegriffen und blockiert werden. Zielstrukturen sind zum Beispiel Knotenpunkte im Nachrichten System des Tumors, auch Rezeptoren genannt, die eine Nachricht aufnehmen und dann weiterleiten, vergleichbar einem Telefonsystem. Diese Rezeptoren bestehen individuell aus jeweils sehr komplexen Proteinen, die durch ein passendes Medikament blockiert werden können.
Tumore haben ein Eigenleben vergleichbar von Individuen, die sich ein Netzwerk aus Kommunikation, Energiebeschaffung, Sensorik und Produktion aufbauen.
Damit reagieren sie auf Einflüsse innerhalb des Körpers aber auch auf Einflüsse von außen. Klassische Tumormedikamente, wie zum Beispiel Platin-Verbindungen, können in den überlebenden Tumorzellen Schutzmechanismen provozieren, auch Resistenzen genannt. Darunter fällt zum Beispiel das Ausschleusen von Medikamenten, indem diese an Transportproteine (ABC-Transporter, Ligasen etc.) gekoppelt werden und so aus der Tumorzelle entfernt werden können. Oder die Tumorzelle nutzt als Antwort auf die Therapie parallele Stoffwechselwege, gegen die das eingesetzte Medikament eventuell nicht hilft. Dies ist vergleichbar der Situation im Straßenbild einer Stadt: wird die Hauptstraße durch ein Hindernis blockiert, wird der Verkehr über eine Nebenstraße umgeleitet.
Individualisierte Krebsdiagnostik – Einzigartig wie Sie
Unsere individualisierte krebsdiagnostik berücksichtigt Ihre genetischen Besonderheiten und Ihren Lebensstil. Die individualisierte tumordiagnostik analysiert nicht nur den Tumor, sondern auch Ihre körpereigenen Faktoren. Mit individualisierte krebsdiagnostik entwickeln wir ein umfassendes Bild Ihrer individuellen Situation.
Präzisionsdiagnostik für zielgerichtete Krebsbehandlung
Die präzisionsdiagnostik krebs nutzt modernste Biomarker-Analysen für exakte Ergebnisse. Unsere präzisionsdiagnostik tumor identifiziert spezifische Angriffspunkte für Ihre Therapie. Durch präzisionsdiagnostik krebs können wir die wirksamsten Behandlungsoptionen für Sie bestimmen.
Personalisierte Krebstherapie basierend auf Ihrer Diagnostik
Die personalisierte krebstherapie wird exakt auf Ihre Diagnoseergebnisse abgestimmt. Unsere personalisierte tumortherapie maximiert die Wirksamkeit bei minimalen Nebenwirkungen. Mit personalisierte krebstherapie erhalten Sie die bestmögliche Behandlung für Ihre spezielle Situation.
Maßgeschneiderte Diagnostik für optimale Ergebnisse
Unsere maßgeschneiderte diagnostik kombiniert verschiedene Analyseverfahren individuell für Sie. Die individuelle diagnostik berücksichtigt alle relevanten Faktoren Ihrer Erkrankung. Mit maßgeschneiderte diagnostik schaffen wir die perfekte Grundlage für Ihre erfolgreiche Therapie.
GRENZEN DER STANDARDTHERAPIE
Die Forschung zeigt
Leitlinienbasierte Behandlungen folgen einheitlichen Vorgaben für bestimmte Tumorarten. Die molekularbiologische Forschung zeigt jedoch:
- Jeder Tumor weist individuelle genetische Unterschiede auf, auch bei gleicher Diagnose
- Standardtherapien können unterschiedlich wirksam sein
- Tumorzellen können Resistenzmechanismen entwickeln
- Bei Rückfällen können die ursprünglichen Therapien an Wirksamkeit verlieren
Liquid Biopsy-Technologie
Untersuchung zirkulierender Tumorzellen
Unsere Liquid Biopsy-Technologie ermöglicht die Analyse zirkulierender Tumorzellen aus dem Blut:
Tumoranalyse aus dem Blut
Zirkulierende Tumorzellen können Einblicke in den Tumor geben, einschließlich möglicher Metastasen, ohne invasive Eingriffe.
Dynamisches Monitoring
Molekulare Veränderungen können beobachtet und Therapieresistenzen können möglicherweise frühzeitig erkannt werden.
Nachweis kleinster Tumorreste
Die Technologie kann auch minimale Tumorlasten detektieren, die mit bildgebenden Verfahren nicht sichtbar sind.
Unser diagnostischer Ansatz
Wissenschaftliche Grundlagen
- Isolation zirkulierender Tumorzellen
Mit molekularbiologischen Verfahren isolieren wir selektiv Tumorzellen aus dem Blut, Biopsien oder anderen Körperflüssigkeiten (Urin, Liquor, Aszites). - mRNA-Expressionsanalyse
Wir analysieren die Aktivität von Genen und damit die Signal- und Stoffwechselwege der Tumorzellen. Im Gegensatz zur reinen Mutationsanalyse erfassen wir die aktiven biologischen Prozesse. - Identifikation von Angriffspunkten
Wir untersuchen mögliche Schwachstellen des Tumors und identifizieren potenzielle zielgerichtete Therapieoptionen, die mit dem behandelnden Arzt besprochen werden können.
Unser Analyseprozess
1
Isolation von Tumorzellen
Die Arbeit beginnt mit der Isolation von zirkulierenden Tumorzellen aus dem Blut. Diese Zellen können Informationen über die Aktivitäten der Tumorzellen liefern. Alternativ können Tumorzellen auch aus Biopsien, Urin, Liquor oder Aszites isoliert werden.
2
Ermittlung der Genexpression
Ein wichtiger Schritt ist die Ermittlung der relevanten Genexpression in den isolierten Tumorzellen. Dabei wird die Aktivität von Genen identifiziert, die Einblicke in Stoffwechsel- und Signalwege der Tumorzellen geben. Der Stoffwechsel stellt Energie und Materialien bereit, die die Tumorzelle für Wachstum und Teilung benötigt. Die Signalwege sind an der Steuerung von Zellaktivitäten und der Kommunikation mit umgebenden Zellen beteiligt.
3
Identifikation von Therapieoptionen
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen und wissenschaftlichen Studien identifizieren wir Substanzen, die möglicherweise geeignet sind, die Stoffwechsel- und Signalwege der Tumorzellen zu beeinflussen.
4
Information für behandelnde Ärzte
Unsere Untersuchungsergebnisse können dem behandelnden Arzt zusätzliche Informationen liefern, um Therapieansätze zu evaluieren. Die gezielte Analyse von Stoffwechsel- und Signalwegen kann Hinweise auf individuelle Therapieoptionen geben, die auf die Merkmale des jeweiligen Tumors abgestimmt werden können.
Bei iQMedix setzen wir auf molekularbiologische Technologien in der Krebsdiagnostik. Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte diagnostische Informationen bereitzustellen.
Frühes Erkennen
Zirkulierende Tumorzellen
Bereits kleine Tumoren können Tumorzellen ins Blut abgeben. Der kleinste dokumentierte Primärtumor, der CTCs (Circulating Tumor Cells) abgab, wurde mit 0,094 mm x 0,094 mm gemessen. Sein Volumen wurde mit 0,0004 mm³ berechnet, und seine Produktivität wurde auf 1 CTC pro 30 Minuten geschätzt.
Dies bedeutet, dass zu einem sehr frühen Zeitpunkt CTCs ins Blut- und/oder Lymphsystem abgegeben werden und Informationen über Tumorstoffwechsel geben können. Dieser „frühe Tumor“ ist mit bildgebenden Verfahren oft nicht nachweisbar.
Die CTCs enthalten Tumor-DNA, Tumor-mRNA sowie vom Tumor hergestellte Proteine und Stoffwechselprodukte.
Technische Herausforderung
Die Isolierung der CTCs ist technisch anspruchsvoll. Ein Milliliter Blut enthält Milliarden von roten und Millionen von weißen Blutkörperchen, unter denen sich je nach Erkrankungsstadium ein bis zehn zirkulierende Tumorzellen befinden (in späteren Stadien auch mehr).
Die Analyse dieser CTCs kann umfassende Informationen über Tumor und mögliche Metastasen liefern.
zwischen gesunden Zellen und Tumorzellen unterscheiden
Isolationstechnik
Tumorzellen unterscheiden sich von gesunden Zellen durch eine veränderte genetische Aktivität, die sich auch in Strukturen auf der Zelloberfläche zeigt. Antikörper können diese Strukturen erkennen und zwischen gesunden Zellen und Tumorzellen unterscheiden.
Bei der Isolation werden Antikörper an magnetische Partikel (mikrometergroß) gekoppelt und mit der Blutprobe versetzt. Die Antikörper binden an Nicht-Tumorzellen und können mittels Filtersäule und Magneten aus der Probe entfernt werden. Übrig bleiben die Tumorzellen.
Um zu verifizieren, dass es sich um Tumorzellen und nicht um versprengte gesunde epitheliale Zellen handelt, die sich von gesundem Gewebe abgelöst haben,, werden etwa 10 Marker-Gene betrachtet, die für Tumore typisch sind. Anschließend werden relevante Genexpressionen der zirkulierenden Tumorzellen mittels RT-PCR quantifiziert und mit Therapieoptionen verknüpft.
Die Anzahl der CTCs kann auch durch Chemotherapeutika beeinflusst werden.
Über unsere Arbeit
- Mehr als 10 Jahre Erfahrung in der molekularbiologischen Diagnostik
- Spezialisierung auf personalisierte Tumordiagnostik
- Einsatz molekularbiologischer Technologien
- Wissenschaftlich fundierte Analyseverfahren